Um die Schönheit des landschaftsprägenden
Obstbaus wieder mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken,
wurde erstmals für das Jahr 2006 ein Streuobstkalender herausgebracht.
Dieser zeigt in eindrucksvollen Bildern die Schönheit der Bestände
im Verlauf der Jahreszeiten. Selten gewordene Beispiele, wie geschlossene
Obstbaumalleen, der Vesperbaum im Getreidefeld oder Obstbäume
mit Ackernutzung, sind ebenso abgebildet wie uralte Exemplare der
„Palmischbirne“ oder die farbenfrohe Herbstfärbung
der „Nägelesbirne“, die als „Hutzelbirne“
früher große Bedeutung hatte.
Der Kalender ist nicht nur ein bessonderer Wandschmuck und ein
empfehlenswertes Geschenk sondern auch ein Beitrag zur Erhaltung alter
Streuobstbestände.