Der Streuobstkalender 2018

Um die Schönheit des landschaftsprägenden Obstbaus wieder mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken, wurde vom Verein zur Erhaltung und Förderung alter Obstsorten erstmals für das Jahr 2006 ein Streuobstkalender herausgebracht. Dieser zeigt in eindrucksvollen Bildern die Schönheit der Bestände im Verlauf der Jahreszeiten.

Auch für das Jahr 2018 wurde wieder ein Kalender gedruckt. Das Titelfoto zeigt einen Baum des Unseldapfels, der 1920 von Jacob Unseld aus Ulm gezüchtet wurde. Eine äußert stark wachsende und frostharte Sorte, die auch bestens als Stammbildner geeignet ist.

Im Januar ist einen verschneiten Weg durch Streuobstwiesen abgebildet. Wohin führt dieser Weg und was bringt uns das Jahr 2018? Wahrscheinlich eine reichere Ernte als 2017, bedingt durch den Ausfall durch Spätfrost. Das Februarbild zeigt den unterschiedlichen Wuchs von Birnensorten am Beispiel von ’Wildling von Einsiedeln’ und ’Grünmöstler’. Laut Statistik tritt der Frühling als Folge der Klimaänderung heute 14 Tage früher ein, deshalb im März schon ein Foto vom Knospenbrechen bei Birnen. Diese frühere Blüte führt öfters zu Spätfrostschäden,, wie zum Beispiel im April 2017 an den verschneiten Obstbäumen zu sehen ist. Wo Naturhöhlen fehlen, sollten Nistkästen an den Bäumen angebracht und diese auch gewartet werden, nicht so wie das Maibild mit dem Titel „mein Haus ist verriegelt „zeigt. Solche Baumalleen, wie im Juni abgebildet, sieht man heute nur noch selten . Früher waren solche Pflanzungen meistens gesetzlich angeordnet. Der Obstbau in Höhenlagen wird durch die Klimaveränderung immer interessanter, so zum Beispiel auf dem über 800 m hohen Wartenberg ,wie im Julifoto zu sehen. Der August zeigt den Gegensatz von alten Bäume und moderne Bauten. Die zunehmende Bautätigkeit führt  immer öfters zu solchen einem Kontrast , leider werden die Bäume dabei immer weniger. Auch im Kalender 2018 soll wieder eine Obstsorte vorgestellt werden, so wie im September die Früchte des ’Unseldapfels’. Die Schönheit der Streuobstwiesen zeigt sich am besten im Oktober, wenn sich die Blätter von Kirschen und Birnen färben, wie an einem Bild vom Albaufstieg in Neuffen gezeigt wird. Im November ziehen oft Nebelschwaden durch die Streuobstwiesen , die den nahenden Winter verkünden .Aber auch das hat seinen Reiz, vor allem wenn die Sonne den Nebel durchdringt. Äpfel auf den Bäumen zur Weihnachtszeit waren in den letzten Jahren immer öfters anzutreffen, so zeigt der Dezember ein Foto eines Baumes voll mit Früchten der Sorte Topaz.

Streuobstkalender 2018 "Verein"

Bestellen Sie einen Kalender zu einem Preis von nur 10 Euro  unter folgender Adresse und sie werden es nicht bereuen:

Verein zur Erhaltung und Förderung alter Obstsorten. e.V.
C/o Bettina und Markus Seyfang
Rommentalerstraße 16

73114 Schlat

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